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Moers. Angehende Fachkräfte fürs Gastronomiegewerbe der Christlichen Jugenddörfer stellten sich kritischen Augen der Jury.
Mit Gerberas, Tulpen und anderen Blumen sowie Blättern und Zweigen gestalten sie dekorative Gestecke - frühlingshafte Hingucker auf den Tischen, die ganz vorschriftsmäßig zu decken sind. Angehende Fachkräfte fürs Gastronomiegewerbe von Christlichen Jugenddörfern (CJD) aus dem Bundesgebiet stellen sich den strengen Augen der Juroren von IHK und CJD im Restaurant „Schacht V“ an der Wittfeldstraße.
Beim Regionalwettbewerb den ersten Platz belegt
Das Moerser CJD ist erstmals Ausrichter des Bundeswettstreits, der alljährlich an wechselnden Standorten ausgetragen wird. Mit Lybov Hess hatte 2009 auch ein Schützling der Moerser Werkstattleiterin Claudia Hüfken-Nutt bei diesem Leistungsvergleich gesiegt. Aus ihrer Ausbildungsgruppe sind diesmal Angelina Kudaka und Annamaria Cascina mit dabei. Angelina Kudaka belegte beim Regionalwettbewerb den ersten Platz. Die 19-Jährige strebt nach der im Sommer anstehenden Abschlussprüfung eine weitere Ausbildung zur Restaurantfachfrau an.
Total nervös und aufgeregt war sie vor Beginn des Wettbewerbs. „Aber als es dann losging, habe ich einfach angefangen.“ An der Arbeit im Gastronomiebereich schätzt Angelina Kudaka vor allem den Kontakt mit den Gästen und die Möglichkeit, Tische schön zu gestalten. Annamaria Cascina, die ebenfalls im Sommer ihre Abschlussprüfung macht, hat jetzt bereits gute Chancen, danach eine Stelle in einem Restaurant in Köln antreten zu können.
Über Praktika hat die 23-Jährige Gefallen an der Arbeit im Gastronomiegewerbe gefunden. Auch die Aussicht auf Schichtarbeit und eine nicht gerade üppige Entlohnung lassen sie nicht davor zurückschrecken. Annamaria Cascina hat ebenfalls nach anfänglicher Nervosität die gestellten Aufgaben mit zunehmender Lockerheit angegangen. Dabei hilft nicht zuletzt die vertraute Umgebung. Entsprechend der vorgesehenen Menüfolge sind Teller, Gläser und Bestecke vorschriftsmäßig zu platzieren.
Die Spielregeln dafür gelten, so Claudia Hüfken-Nutt, seit Jahrzehnten. „Moderner sind die Servietten und Dekorationen geworden.“ Und bei den Servietten gilt es, verschiedene Falttechniken anzuwenden. Die Wettbewerbsteilnehmer haben aber nicht nur für einen einladend anmutenden Tisch zu sorgen, sondern auch einen schmackhaften Shrimpscocktail zu kreieren. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, gehört zu den Wettbewerbsaufgaben außerdem, Gäste an den Tischen fachgerecht mit Wein und Speisen zu bedienen. Werkstattleiterin Claudia Hüfken-Nutt macht klar, dass dieser Leistungswettstreit nicht zuletzt eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist.
Quelle: www.derwesten.de
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