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Liebe Hörer und Hörerinnen! LLR geht in eine längere Sendepause - ab dem 1.10.2010 sind wir für euch wieder On Air. Wir wünschen euch einen tollen Sommer und freuen uns auf den Neustart in einen heissen Herbst.
Die Radioleitung
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Moers - Der letzte Schrei |
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Moers. Nach dem Raubüberfall eines unbewaffneten Täters auf einen Drogeriemarkt an der Reinhold-Büttner-Straße in den Eicker Wiesen sucht die Polizei nach Zeugen. Und so mancher mag sich fragen: War es überhaupt ein Überfall? Denn die Vorgehensweise des Räubers, der „modus operandi“, war eher ungewöhnlich.
Am Dienstag, 9. März, betrat gegen 11.35 Uhr ein Mann den Drogeriemarkt. Er wartete einen unbeobachteten Moment ab und schritt zur Tat: Er schrie die 42-jährige Angestellte an, sie solle das Geld herausrücken. Was die er-schreckte und völlig eingeschüchterte Frau auch tat. Danach machte sich der Räuber über die Reinhold-Büttner-Straße in Richtung Rathausallee davon.
Der zwischen 25 und 30 Jahre alte dunkelhaarige, mit einer schwarzen Steppjacke bekleidete Mann hatte sich eine graue Wollmütze tief ins Gesicht gezogen, aber die Angestellte offenbar nicht mit einer Waffe oder Schlägen be-droht. Sein Auftreten und das Anschreien reichten wohl aus, um an die Beute zu kommen.
War es dann überhaupt ein Raubüberfall? Dazu Dr. Manfred Unger, Rechtsanwalt und früherer Amtsrichter: „Wenn so’n strammer Kerl der Kassiererin überlegen ist, dann ist das Gewalt.“
Es entstand der
Eindruck von Gewalt
Sollte der Täter, so Unger weiter, das Opfer mit der nötigen Lautstärke angebrüllt haben, sei der Eindruck entstanden: Da kommt Gewalt hinterher.
Heinz-Joachim Moser, Pressesprecher der Moerser Staatsanwaltschaft, sieht das ebenso. Das Anbrüllen stelle eine Bedrohung des Opfers dar, auch wenn dabei nicht explizit mit körperlicher Gewalt gedroht werde. „Es wäre also eine räuberische Erpressung“, so Moser.
Die Polizei sucht Zeugen oder Personen, die Angaben zum Täter machen können. Hinweise: ~ 02841/ 1710.
Quelle: www.derwesten.de
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