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Duisburg. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt: Am 7. Okober 2009 war ein Mitglied des Rockerclubs Bandidos in Duisburg erschossen worden - wohl im Streit um eine Frau. Ein 31-Jähriger muss sich wegen der Tat nun ab dem 25. März vor dem Duisburger Landgericht verantworten.
Wegen Mordes an einem Mitglied der Rockerbande „Bandidos“ muss sich ab 25. März ein 31 Jahre alter Mann am Landgericht Duisburg verantworten. Zudem wird dem Angeklagten, der auch Mitglied der verfeindeten Rockergruppe „Hells Angels“ ist, versuchter Totschlag in zwei Fällen vorgeworfen, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Nach Angaben des Gerichts wird dem Angeklagten zur Last gelegt, am 8. Oktober aus einem Auto heraus auf das 32-jährige Opfer geschossen und ihn tödlich verletzt zu haben. Die Tat ereignete sich vor der Duisburger Kneipe „The Fat Mexican“, die als Treffpunkt der „Bandidos“ galt. Zudem soll der 31-Jährige mindestens zwei weitere Schüsse in Richtung von zwei Frauen abgegeben und deren Tod billigend in Kauf genommen haben. Dabei wurde niemand verletzt.
Sterit um eine Frau
Als Motiv für die Tat gilt ein Streit um eine Frau. Nach dem Vorfall hatte es Auseinandersetzungen zwischen den Banden gegeben. Die Polizei war daraufhin gegen die Rockergruppen vorgegangen, sowohl Bandidos als auch Hell’s Angels waren im vergangenen Herbst verstärkt in den öffentlichen Fokus geraten. Unter anderem in Duisburg, Kerpen und Frechen kam es zu größeren Durchsuchungen.
Für den Prozess in Duisburg sind zunächst 14 Verhandlungstage vorgesehen. Das Urteil soll am 5. Juli verkündet werden. (ger/ddp)
Quelle: www.derwesten.de
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